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Guten Abend, heute ist der 23. 10. 2019

Einsatz für die Ärmsten: Bundesverdienstkreuz für Rudi Preuß

Jetzt hat Rudi Preuß endlich, was er verdient: Das Bundesverdienstkreuz am Bande. Am 17. Oktober 2006 wurde es ihm von Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff für sein „langjähriges sozial-karikatives Engagement“ verliehen. Doch nur einen kurzen Moment ist Rudi Preuß der Stolz auf die Auszeichnung anzusehen. Denn er ist eher bescheiden.


Dabei ist sein Steckbrief lang. Seit 14 Jahren vertritt er das „Ökumenische Komitee Frieden und Gerechtigkeit“ im Eine Welt Forum Essen, in den Kirchengemeinden und entwicklungspolitisch engagierte Gruppen. In Fragen der Menschenrechtsverletzungen setzt er sich im Diakonischen Werk ein. Bei amnesty international ist er der Korrespondent für Zentral America.
Besonders die Hilfe für Jugendliche und Kinder in Brasilien, Ecuador, Perú und El Salvador liegen ihm am Herzen.

Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die evangelische Gemeinde Rellinghausen und die katholischen Gemeinden St. Lambertus und St. Theresia ein exemplarisches Hilfsprojekt in El Salvador ins Leben gerufen haben. Die Einnahmen des Dreikönigssingen in diesen zwei Gemeinden gehen seit mehreren Jahren an die Partnergemeinde „San Francisco de Assis“ in Mejicanos, der Stadt die ihm 2003 die Ehrenbürgerschaft verlieh. Mit den Spenden werden der Kindergarten und ein Ausbildungszentrum für Jugendliche unterstützt. Außerdem gründete er  und arbeitet  für das Patenschaft Projekt „Atención, Solidaridad y Amor“ für Kinder allein erziehender Mütter.
Im Süden Brasiliens, in Porto Alegre, werden ebenfalls Mütter unterstützt. Sie sammeln Wertstoffe aus dem Müll und verkaufen sie.


Nachrichten wie: „Erdbeben in El Salvador – es wurde der Ausnahmezustand ausgerufen“, alarmieren Rudi Preuß sofort. Er kennt dort persönlich viele Menschen, die in ärmsten Verhältnissen leben. Jedes Jahr ist der  Pensionär für mehrere Wochen in El Salvador und Brasilien. Erst kürzlich sorgte er dafür, dass eine  komplette Backstube aus Werden seiner Bestimmung in einer Tagesstätte in Brasilien erreichte.

Rudi Preuß erwarb auch Vertrauen auf offizieller Ebene. Bereits vier Mal berief ihn der Rat der Kirchen von El Salvador als internationalen Wahlbeobachter.

Zu helfen, mit vollem Einsatz und ehrenamtlich, ist für ihn selbstverständlich. Auch vor Ort, in unserer Gemeinde ist er gut bekannt: früheres Mitglied im Diakonieausschuss, von 1984 bis 2000 im Presbyterium, jetzt im Seniorenkreis und im Welt-Laden aktiv, natürlich auch Mitglied der Gemeindebrief-Redaktion. Er ist Delegierter im synodalen  Ausschuss für Ökumene, Mission und Entwickelung.

Und was ist ihm persönlich wichtig? “Durch Liebe und christliches Handeln Menschen in Ihrer Not beruflich zu fördern und sie darin zu unterstützen“, antwortet Rudi Preuß.  VON CLAUDIA KURSAWE