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Guten Abend, heute ist der 19. 08. 2019
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“Ein Sauerteig der Versöhnung unter den Menschen, des Vertrauens unter den Völkern und des Friedens auf der Erde.” (Taizé)

Junge Menschen aus dem nahen und fernen Umkreis von Antiochien haben hier die Möglichkeit, sich sozial und kulturell zu engagieren. Jeder ist eingeladen, sich mit seiner Kultur, Konfession oder Religion einzubringen. Flyer.pdf

Kontakt: Barbara Kallasch

Begegnung zwischen den Kulturen

Seit vielen Jahren bieten wir Jugendlichen einen internationalen Jugendaustausch nach Antakya, dem in der Bibel erwähnten Antiochia an.

Dort treffen wir auf Barbara Kallasch und ihre Jugendlichen, die eine besondere Form des Friedensgebets von Christen und Moslems entwickelt haben in dessen Mittelpunkt die Lieder und Gebete aus Taizé stehen. Vor dem Essen teilen sie unter allen Anwesenden ein Brot und sprechen sich gegenseitig einen Friedensgruß zu.
Jugendaustausch.pdf

Aktion Friedensbaum

Friedensbaum im Attatürk-Park 2001
Friedensbaum im Attatürk-Park
Friedensbaum im Grugapark
Friedensbaum im Grugapark

Ein Baum für den Frieden

Bei unserem letzten Besuch in Antakya pflanzten wirm unter dem Eindruck des 11. September 2001 und des Anschlags in New York, im Attatürk-Stadtpark mit der Bürgermeisterin der Stadt einen Olivenbaum als Zeichen des Friedensaustrags aller Religionen.


Im folgenden Jahr 2002 wurde in der Essener Gruga aus Anlass des Besuches der Jugendlichen aus Antakya mit dem Essener Oberbürgermeister ebenfalls ein Baum gepflanzt.

Unter dem Friedensbaum

»Von den Früchten dieses Baumes dürfen Sie essen. Er wurde gepflanzt als Zeichen des Friedensauftrages aller Religionen!«

Bei unserem internationalen Jugendaustausch mit Antakya, dem in der Bibel für die Ausbreitung des Christentums so bedeutenden Antiochia, fand im Stadtpark ein Wiedersehen mit dem vor vier Jahren dort als Friedensbaum gepflanzten »Seytin«, einem Olivenbaum statt. Inzwischen kräftig herangewachsen, wurde ihm, im Beisein des neuen Bürgermeisters der Stadt, Mehmet Yeloglu, und der Presse, eine Gedenktafel zur Seite gestellt. Sie enthält in mehreren Sprachen das Wort »Frieden« und erwähnt die Jugendbegegnungen zwischen Essen und Antakya.


Wer die GRUGA besucht, wird dort ebenfalls einen Friedensbaum finden. Es ist ein Apfelbaum nicht weit vom Haupteingang entfernt, am Kinderhaus. Er wurde im Jahr 2001 im Beisein des Essener Oberbürgermeisters Dr. Reiniger mit deutschen und türkischen Jugendlichen dort eingepflanzt. Er ist der einzige Baum, von dessen Früchten jeder ungestraft nehmen darf. Seine Inschrift nämlich lautet: »Von den Früchten dieses Baumes dürfen Sie essen. Er wurde gepflanzt als Zeichen des Friedensauftrages aller Religionen!«

Zu den stärksten Erlebnissen unserer Jugendlichen bei den internationalen Begegnungen gehört diese Erfahrung, dass es für alle Religionen einen Auftrag, aber auch die Mittel gibt, miteinander Schritte zur Verständigung und damit zum Frieden zu gehen. Friede beginnt dabei sehr konkret, indem man sich zu einer Mahlzeit an einen Tisch setzt.

Jugendliche aus Antakya entdecken Kulturhauptstadt 2010

2010 Jugendliche aus Antakya zu Besuch
2010 Jugendliche aus Antakya zu Besuch
2010 Friedensbaum Gruga
2010 Friedensbaum Gruga

Sieben türkische junge Menschen ließen sich eine Woche von deutschen Großstadtteenagern durch die bunte Metropole des Ruhrgebiets führen. Wieder sorgt das Projekt der ev. Kirchengemeinde Essen - Rellinghausen für großen interreligiösen Austausch.


„Mein Land ist so anders als Deutschland“ so der 18-jährige Yusef“. Und mit dieser Meinung ist der junge Türke aus der Stadt die in der Antike Antiochia hieß und einst Heimat von Petrus und Paulus war nicht allein. Seit 15 Jahren findet der wechselnde Austausch  zwischen Jugendlichen aus Antakya und Essen satt. Denn um Kultur zu verstehen, muss man reisen erklärt Projektleiter Andreas Volke. Ziel einer solchen Begegnung ist es mit Hilfe von Kommunikation, Gesang und gemeinsamen Erlebnissen die andere Lebensweise zu begreifen.


Dass dies nicht immer leicht fällt erklärt der 16jährige  Benjamin aus Essen „Als wir im Herbst in der Türkei waren haben wir über Ehre gesprochen und festgestellt, dass sie für die Menschen aus dieser Region in einem völlig anderem Kontext steht“.

Der Besuch im Herbst 2009 war für die junge Gruppe ein interessantes Erlebnis an das sie gerne zurückdenken. „Für mich war der Ausflug zu der  Moschee das Highlight unserer Reise“ berichtet Tim, ein junger Entdecker der südländischen Kultur.

Doch ihre eigentliche Popularität hat die biblische Stadt Antiochia einem christlichen Gotteshaus zu verdanken. Die offiziell älteste Kirche der Welt befindet sich in der Provinz Hatay. Sie wurde der biblischen Geschichte nach von Apostel Petrus geweiht und  so zu einem internationalen Pilgerziel.

Und grade die interreligiöse Bevölkerung aus Muslimen, Christen, Juden und Alewiten macht Antakya zur Stadt des Friedens.Die deutsch/türkische Gruppe pflanzte zwei Friedensbäume, nicht zu Letzt um den den Gleichsinn aller Religionen in ihren Ländern zu verwurzeln. „In der Türkei haben wir einen Olivenbaum gepflanzt, in Deutschland einen Apfelbaum“  erklärt Mirjam, die sich sehr für die Bedeutung der hölzernen Friedenssynonyme interessiert. Bei jedem Austausch wird einer dieser besucht, so wie in diesem Monat im städtischen Gruga - Park.


Während ihrer Tour durch die Kulturhauptstadt konnten die jungen Menschen aus Antakya ein besonderes Event verfolgen. Auf der A40 konnten sie gemeinsam mit fast 3 Millionen Menschen über die „Schlagader“ des  Ruhrgebietes laufen. „Ich hoffe sie werden unserer Region als multikulturelle und friedvolle Metropole in Erinnerung behalten und dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen“, so Andreas Volke.