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Guten Abend, heute ist der 10. 04. 2020

Abschied von Andreas Volke: 15 Fragen

 1 Lieber Andreas, was wirst du vermissen?

Die Menschen, mit denen ich gerne hier gelebt habe, vor allem aber die Kinder, die mir viel bedeuten.

2 Und was wirst du nicht vermissen?

Ich habe meinen Dienst gerne getan und mit dem Herzen. Ich konnte vieles frei bestimmen. Wer mir manchmal viel aufgeladen hat, das war ich selbst. Da kann ich jetzt nicht sagen, ohne Druck usw. wird alles besser. Vielleicht vermisse ich gerade das schon bald?

3 Was meinst du, hast du als Pfarrer erreicht?

Ich denke, wir zusammen, alle die mitgemacht haben in der Gemeinde, wir haben viel erreicht: Im Presbyterium, bei Zeitzeichen, bei Väter-Kinder-Gottesdiensten oder den Gottesdiensten für die Kleinen Leute, beim Männersegeln, in der Jugendarbeit, bei den Flüchtlingen, mit unserer Kirchenmusik, bei den verwaisten Eltern, bei Tischgespräch oder Kirche und Kultur – das ist eine ganz unvollständige Aufzählung. Zusammen haben wir viel entdeckt und viele erreicht. Wir haben eine lebendige, attraktive Gemeinde gebildet. Das war sehr schön zu erleben.

4 Hast du lieber aus dem Alten oder dem Neuen Testament gepredigt?

Mein Taufspruch heißt: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die rettet.“ – Dieses Evangelium bedeutet mir viel.

5 Was war der schönste Moment in allen deinen Dienstjahren?

Die guten Momente haben die anderen, nicht so schönen, weit übertroffen.

6 Als letzte Tat im Amt, kannst du eine Änderung in dieser Gemeinde vornehmen. Was wäre das?

Wir haben immer Ideen gehabt und Abläufe geändert oder auch uns selbst ändern müssen. Das wird so weitergehen. In der Gemeinde handeln stets viele, da kann einer alleine nicht viel bestimmen.

7 Kommen wir zu deinem Abschied: Was ist dein letzter Satz als Pfarrer an die Gemeinde?

Vielleicht sollte ich sagen: „Don’t call me, I’ll phone to you”. Aber was ich sagen werde, ist zu allen hier am Ort von ganzem Herzen: Danke!

8 Du darfst dir – architektonisch – eine Kirche für deinen Abschiedsgottesdienst aussuchen. Welche wäre es?

Das kann nur unsere in Rellinghausen sein.

9 Welches Lied wünschst du dir für den Gottesdienst?

Vom Chor habe ich um den Satz von Max Reger gebeten zu Ps. 26,8: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“. Das stimmt so für mich. Ich werde aber auch von meinen Liedern etwas einbringen, weil sie ja hier in der Gemeinde entstanden sind und viel Persönliches aus meiner Arbeit erzählen.

10 Für was hast du jetzt endlich Zeit?

Zeit muss man sich nehmen, denke ich. Aber meine Familie, meine Frau, die Kinder, die Enkel, da habe ich schon gehört, worauf sie sich freuen.

11 Gab es etwas, was du als Pfarrer nicht durftest, obwohl du gerne gewollt hättest?

Es gibt immer etwas, das neu ist, bei dem es darauf ankommt, andere zu begeistern und sie zu gewinnen. Etwas aufzubauen ist mir nie schwer gefallen. Die Kunst ist eher, das zu lassen, was man angefangen hat. Ich habe doch alles machen können, was ich gerne machen wollte.

12 Gibt es für dich nun im Ruhestand mehr Wein, oder war der Abendmahlswein sonst genug?

Beim Abendmahl geht es nicht um den Wein. Ansonsten bin ich vom Alkohol weit weg. Jedes Mal nach meinen Radtouren habe ich die Chance genutzt, etwas anzupacken, was ich bei mir ändern wollte. Meistens hat das geklappt, zum Beispiel beim Alkohol.

13 Nach all den Jahren in der Kirche, wirst du nun im Ruhestand überhaupt noch klassische Musik hören?

Für mich ist die klassische Musik ein ständiger Begleiter von Kindheit an. Daran wird sich nichts ändern. Kirche aber habe ich bei uns auch mit Jazz erlebt oder mit den Kindern und ihrer Musik und auch mit meiner eigenen. Da gibt es doch eine große Vielfalt.

14 Bist du lieber als Pfarrer oder als Besucher im Gottesdienst?

Die Gewohnheit sagt als Pfarrer. Als Besucher werde ich mich noch etwas eingewöhnen müssen.

15 Wird es dann noch Gastauftritte als Pfarrer geben?

Nein. Wir haben jetzt einen neuen Pfarrer.

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