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Guten Abend, heute ist der 19. 08. 2019
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Wie tritt man in eine Kirche ein ?!

Sie fühlen sich wohl in der Evangelischen Gemeinde?
Sie möchten nicht länger Gast sein, sondern ganz dazugehören?
Wie tritt man in eine Kirche ein ?!

Ansprechpartner sind ihre Pfarrer in der Gemeinde. Mit ihnen verabreden Sie einen Gottesdienst, in dessen Anschluss Sie in der Kapelle in persönlicher Weise aufgenommen werden.

Unsere Pfarrer stehen Ihnen gerne zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Anruf. Formulare online oder im Gemeindeamt.

    1. Pfarrbezirk: Pfarrer Andreas Volke
    2. Pfarrbezirk  Pfarrer Dr. Oblau

Sie sind an einer bestimmten Phase Ihres Lebens aus der Kirche ausgetreten?

Wir wissen, ein Austritt aus der Kirche bedeutet nicht gleichzeitig eine Absage an den Glauben und an eine persönliches Gespräch mit Gott. Manchmal sind es menschliche Hindernisse, die zum Austritt geführt haben. Vielleicht haben Sie eine Enttäuschung erlebt oder es hat sich eine schleichende Entfremdung eingestellt, bis schließlich die aktive Unterstützung der Gemeinde nicht mehr einsichtig erschien. Manchmal waren finanzielle Überlegungen der Anlass.Wenn Sie spüren, dass sich im Verlauf Ihres Lebens die Bedeutung dieses Schrittes verändert hat, ist es jederzeit möglich, zu einer aktiven Mitgliedschaft in der christlichen Kirche zurückzukehren.

Auch wenn Sie früher einer anderen Kirche angehörten, als der evangelischen Kirche, ist der Eintritt in die Evangelische Kirche möglich. Wir bitten Sie jedoch, ein persönliches Gespräch mit einem unserer Pfarrer zu führen, weil Sie durch die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche mit der jeweiligen Ortsgemeinde verbunden sind. Vielleicht finden Sie durch solch ein Gespräch einen Platz, wo Sie aktiv mitgestalten können. Oder Sie erfahren mehr darüber, welche Ziele die Gemeinde vertritt, der Sie demnächst angehören.

Einige Antworten finden Sie bereits hier:  Flyer@EKiR.nachgefragt

Wiedereintrittsstellen

In mehreren Städten im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es außerdem besondere Wiedereintrittsstellen, die zu festgelegten Zeiten den Wiedereintritt ermöglichen.

Die Marktkirche ist die Wiedereintrittsstelle der Evangelischen Kirche in Essen

Die Essener Wiedereintrittsstelle befindet sich in der Marktkirche mitten in der Innenstadt, Markt 2 / Porschekanzel, Ende der Fußgängerzone "Kettwiger Straße", etwa zehn Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt.

Dort steht an jedem Mittwoch - außer an Feiertagen - von 15 bis 18 Uhr ein Seelsorger für ein Wiedereintrittsgespräch oder ein Gespräch über den Glauben bereit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Wiedereintrittsgespräch sollten Sie Ihre Taufurkunde und die Austrittsbescheinigung mitbringen - falls Sie diese Dokumente nicht mehr haben, können Sie aber auch Ersatzformulare unterschreiben.

Was heißt denn eigentlich ...

Glaubensbeziehung
Was uns trägt sind verlässliche Beziehungen. Ohne eine innere Bindung bleibt auch der Glaube schwach. Wir meinen oft, Glaube heißt etwas für wahr halten. Die Aussagen der Bibel jedoch für wahr zu halten, bedeutet sie aus historischer Sicht anzugehen. Kein anderes Buch ist in seiner Herkunft, seinem Textbestand und seinen Aussagen wissenschaftlich so gründlich erforscht worden, wie die Bibel. Gerade darum wissen wir, dass historische Aussagen immer nur zu einem bestimmten Grad ihrer Wahrscheinlichkeit führen, abhängig von der Plausibilität der beigebrachten Belege. Glaube dagegen gründet auf Vertrauen. Christen sind darum Menschen, die Jesus etwas zutrauen. Sie haben sich auf eine Beziehung zu ihm eingelassen. Sie leben aus dem Vertrauen heraus, dass bei ihm Wahrheit zu finden ist, die über alles Wahrscheinliche, was wir Menschen uns selbst sagen können, hinaus reicht. Paradoxerweise kommt es so zu der Entdeckung, dass gerade durch die Bindung an Jesus und seine Sicht von Gott, den er seinen Vater nennt, eine erstaunliche Freiheit erwächst. Sie löst Bindungen auf, an die man sich verlieren würde und öffnet zu einer Sicht des Lebens, die von der Dankbarkeit her lebt. Wer sich in dieser Weise an Jesus bindet, weiß, dass es im Grunde nur zwei Glaubensaussagen gibt, die alles beschreiben, was wichtig ist: Die Liebe zu Gott und seinen Nächsten zu lieben, wie sich selbst.

Nachfolge Jesu
Jesus wird von seinen Jüngern im Neuen Testament wie ein Lehrer oder auch als Meister empfunden, dem gegenüber sie sich als Schüler oder wie Lernende empfinden. Ihm nachzufolgen verstehen sie darum so, dass sie seinen Schritten folgen und ihm in ihrem Denken und Handeln möglichst ähnlich sein wollen. Dies gelingt je- doch nur sporadisch. Christsein in unserer Zeit heißt darum genauso wenig, in allem, wie Jesus denken und handeln zu können. Die Ausrichtung aber heißt damals, wie heute, sich von Jesus her inspirieren zu lassen und sich der Frage zu stellen, was Jesus denn in der jeweiligen Situation getan hätte. Dabei kann es zu umwerfenden Entdeckungen kommen. Für die Jünger Jesu etwa begann die Entdeckung, was Jesus für sie tatsächlich bedeuteteerst nach der Erfahrung seiner Auferstehung. Sie erkannten nicht nur, dass sich in ihm Gott neu gezeigt hatte, sondern, dass Gott sich ihrer als Boten und Zeugen bediente, obwohl sie als Menschen hierfür eigentlich gar nicht in Frage kamen. Sie hatten ihren Meister verleugnet und im Stich gelassen. Jetzt aber wurden sie zu Beauftragte für das Evangelium. Wer heute sein Leben in die Nachfolge Jesu stellt, wird die gleiche Erfahrung machen.Darum bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Kirche, einen Ort der Stärkung und der Orientierung zu haben und einen Ort, wo man zusammenkommt, um es immer neu zu lernen, was es heißt, in unserer Zeit, als Christin und als Christ zu leben.

Taufe
Mit der Taufe entsteht ein Bündnis, das nicht mehr aufzulösen geht. Es ist das auf Gottes Zusage gegründeteTaufversprechen, das im Matthäusevangelium mit folgendem Jesuswort ausgesprochen wird: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt“. ( Matth. 28,20) So setzt auch der Apostel Paulus darauf, dass die Taufe in ihrer Bedeutung über den Tod hinaus gültig bleibt: „Sind wir mit Christus verbunden und ihm gleich geworden in seinem Tod, so werden wir ihm auch gleich sein in seiner Auferstehung“: (Römer 6,5) Daran machen wir uns bei der Taufe auch mit dem eigenen Versprechen fest, „zu lehren und zu halten, alles, was Christus uns geboten hat.“ Wo das eigene Vermögen jedoch brüchig und keineswegs tragfähig erscheint, ist die von Gott ausgegangene Zusage unverbrüchlich und durchtragend. Darum bedeutet die Taufe, sich unter Berufung auf Jesus Christus sich in allen Situation unseres Lebens auf Gott verlassen zu können.In unserer Kirche werden Kinder wie Erwachsene getauft. Bei Kindern übernehmen Eltern und Paten das von Menschen getragene Versprechen bis bei der Konfirmation ein junger Mensch selber in dieses Versprechen eintreten kann. Mit der Taufe begründet sich die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche. Sie wird in der Ökumene darum gegenseitig anerkannt und als einmaliger Akt verstanden, der nicht mehr wiederholt werden kann. Mit der Konfirmation erhält man in der Ev. Kirche die vollen Rechte der Kirchenmitgliedschaft und darf entsprechend selbst Ämter in der Kirche ausüben. (z.B. das Patenamt)In unserer Gemeinde haben wir bestimmte Sonntage als Tauftage reserviert, wo wir mit den Familien den Gottesdienst gemeinsam gestalten und dabei die Taufe in den Mittelpunkt stellen. Ihnen gehen zwei Taufelternabende voraus, wo alles Wichtige miteinander besprochen werden kann. Wir möchten gerne daran mitwirken, dass der Tauftag in der Familie als schönes und in seiner Bedeutung bewusst gefeiertes Fest gefeiert wird.Darum empfehlen wir, ihm auch später im Familienleben einen festen Platz zu geben, wo man die Taufkerze wieder anzündet und sich miteinander an dieses Ereignis erinnert.Benutzen Sie für Ihre Taufanmeldung das für Sie vorbereitete Formular.
 
Patenamt
Das Patenamt ist ein von der Kirche an ihre Glieder gegebenes Amt. Wer Pate bzw. Patin ist, hat die Aufgabe übernommen , den Eltern darin beizustehen, dem Kind die Bedeutung der Taufe zu erklären und Vorbild darin zu sein, was es heißt, Als Christ und Christin in unserer Zeit zu leben. Pate bzw. Patin kann darum nur sein, wer einer christlichen Kirche angehört. 

Seelsorgerliche Begleitung
In einer persönlichen Lebenslage Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern vielmehr ein kluger Schritt, um sich neu orientieren zu können und dabei zu spüren, dass man nicht alles alleine lösen muss. Oftmals berühren persönliche Krisen auch Fragen, die unsere Beziehung zu Gott betreffen. Darum kann es hilfreich sein, sich einer Person anzuvertrauen, die diesen Dingen erfahren Wo Sie mit einem Pfarrer das Gespräch suchen, ist die Geschäftsgrundlage, dass über Anlass und Inhalt geschwiegen wird.